Dorfbrunnen

Dorfbrunnen

Eine gelungene Symbiose historischer Bausubstanz mit neuen Gebäuden und moderner Platzgestaltung – so zeigt sich der Herxheimer Dorfbrunnen.

Gestaltet von Prof. Gernot Rumpf und seiner Ehefrau Barbara, prägt der Dorfbrunnen mit seinen Bronzeplastiken die Ortsmitte Herxheims und ist zusammen mit der Villa Wieser zu einem Zentrum des öffentlichen Lebens geworden.

Die Symbolik repräsentiert die vielen Facetten unserer Heimatgemeinde. Die Tabakpflanzen erinnern zusammen mit den Herxheimer Tabakshasen –"Duwakshase", Geschöpfe aus dem Hause Rumpf – an die lange Tradition des Tabaks in Herxheim. Das Rennpferd mit Sulky zeigt die Herxheimer Verbundenheit zum Pferdesport und das Motorrad erinnert den Betrachter daran, dass mit den Herxheimer Sandbahnrennen weithin bekannte Sportveranstaltungen ausgetragen werden. Der Brotkorb mahnt an ein altes Gelübde: In Zeiten der Pest legten die umliegenden Dörfer Brot an den Gemarkungsgrenzen ab, um die Herxheimer vor dem Hungertod zu bewahren. Noch heute findet im Gedenken daran jährlich im August die Brotweihe und anschließend die Brotverteilung statt, zu der viele Auswärtige kommen, um ein geweihtes Stück Brot in Empfang zu nehmen. Das Einhorn schließlich deutet die Kunstgeschichte und den französischen Stil der Villa Wieser an, in deren Vordergrund der Brunnen steht: Das Fabelwesen ist oft auf französischen Tapisserien abgebildet und betont die Nähe zu Frankreich.

Detaillierte Informationen zur Konzeption und Architektur des Brunnens finden Sie hier.