Revierleiter

Forstamtmann Siegfried Knopp
Tel.: 07276/918495

Zuständiges Forstamt

Forstamt Haardt, Westring 6, 76829 Landau,
Tel: 06341 / 927 80
Fax: 06341 / 927 144

Ansprechpartner in Herxheim

Verbandsgemeindeverwaltung Herxheim, Dieter Müller
Telefon: 07276 / 501-212
Fax: 07276 / 501-252

Zuständiger Beigeordneter der Ortsgemeinde Herxheim, Hans Müller
Telefon: 07276  / 501-109

Verhaltensregeln für Hundeführer im Gemeindewald

Die Verbandsgemeindeverwaltung Herxheim stellt zur Nutzung des Waldes zum Führen von Hunden und zur Erholung im Wald klar:

Hunde dürfen im Wald grundsätzlich ohne Leine ausgeführt werden, wenn sie ihrem Besitzer entsprechend gehorchen, d. h. jederzeit unter Kontrolle zu halten sind. Auf den Trimm-Dich-Pfad in Herxheim dürfen generell keine Hunde mitgenommen werden. Auch im Gemeindewald gilt die Gefahrenabwehrverordnung – Gefährliche Hunde –, d. h. für gefährliche Hunde die Anlein- und Maulkorbpflicht.

Sobald Störungen oder Belästigungen anderer Mitwaldbesucher auftreten können, hat im Zweifel stets der Hundebesitzer den Hund zu sich zu nehmen und anzuleinen.

Der Wald ist für alle Besucher gleichermaßen da. Während wochentags oft Hundebesitzer und Jogger unter sich sind, kommen am Wochenende viele Besucher in den Wald, die sich mit dem Verhalten von Hunden nicht auskennen, also z. T. auch unnötige Ängste vor Hunden haben. Auch diese Ängste müssen ernst genommen werden. Äußerungen wie "Mein Hund tut nichts, er will nur spielen" und "Nehmen Sie doch Ihr Kind an die Leine" sind in diesem Zusammenhang wenig hilfreich: Den Grad der Belästigung bestimmt nicht der Hundebesitzer, sondern derjenige, der sich von einem Hund und dessen Verhalten gestört fühlt.

In Wäldern kommen naturgemäß auch Wildtiere, insbesondere Rehe und Wildschweine vor. Das Belästigen und Beunruhigen von Wildtieren, erst recht Verletzen oder Töten stellen u. a. ein Vergehen gegen das Tierschutz- und das Jagdgesetz dar und werden mit empfindlichen Geldstrafen bestraft. Ein zum Wildern neigender Hund muss u. U. Maulkorb tragen, er bekommt Platzverweis oder er kann eingezogen werden.

Sollten über bestimmte Hunde (und damit auch ihre uneinsichtigen Besitzer) vermehrt Klagen auftreten, kann die Verbandsgemeindeverwaltung den Hund einem Sachkundigen vorführen lassen und dann weitere Maßnahmen wie Maulkorb- und Leinenzwang anordnen. Nach dem Landeswaldgesetz können Polizei und Förster sogenannte Platzverweise aussprechen, d. h. im Zweifel dem Hundebesitzer und dem Hund das Betreten des Waldes verbieten und im Wiederholungsfall mit Geldbußen ahnden.

Ihre Verbandsgemeindeverwaltung Herxheim möchte mit diesen Hinweisen ein verträgliches Nebeneinander verschiedener Waldbesuchergruppen auf den vergleichsweise wenigen m² Wald pro Bürger erreichen und Interessenkonflikte vermindern.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei Ihrem Waldspaziergang.