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Friedhöfe in Herxheim und Hayna

Informationen
- zur Baumgrabstätte (Herxheim)
- zur Rasengrabstätte (Hayna)
- zur Urnenstele (Herxheim)
- zum Urnengemeinschaftsgrab (Herxheim)
- zur Urnengemeinschaftsgrabreihe (Herxheim)

Geschichte des Herxheimer Friedhofes

Im Mittelalter bis zur Französischen Revolution begruben die Herxheimer ihre Toten auf dem Kirchhof, der südlich und, bis zur Vergrößerung der Pfarrkirche, auch westlich des Gotteshauses lag. Im Jahre 1804 befahl Napoleon I., die Kirchhöfe zu schließen und dafür Friedhöfe anzulegen. Sie sollten aus hygienischen Gründen nördlich der Ortschaften liegen.

Die Anlage von Friedhöfen war stets Aufgabe der Gemeinde. Schon 1802 kaufte deshalb Herxheim ein Stück Ackergelände östlich der Niederhohlstraße.

Im Jahre 1813/14 wurde dann der neue Friedhof eingeweiht, begann die Belegung. Bereits 1827 und dann 1890 wurde der Friedhof nochmals nach Osten erweitert.

Ursprünglich hatte der Friedhof nur den einen Zugang neben der heutigen Einsegungshalle. Um 1850 wurde im Zusammenhang mit der Friedhofserweiterung ein zweiter Zugang geschaffen, in dessen Verlängerung das Friedhofskreuz aus dem Jahre 1857 steht.*

Mittlerweile ist der Friedhof auch von Norden her über die Bussereaustraße erschlossen.

Nachdem es 1995 gelungen war, eine angrenzende Gartenfläche von ca. 600 m² zu erwerben, wurde ein Planungsauftrag für die Optimierung des Flächenbedarfs und der Einbindung eines Funktionsgebäudes erteilt. Fehlende Flächengröße des Friedhofes wurde durch intelligente Lösungen und Qualität im Detail ersetzt. Damit konnte dem Wunsche der Gemeinde und der Bevölkerung Rechnung getragen werden, dass der Friedhof als Ruhe- und Begegnungsstätte nicht nur im Herzen der Menschen, sondern auch in der Mitte des Dorfes verankert bleibt. Das neue Funktionsgebäude, neu angelegte, leicht geschwungenen Friedhofswege und neue Wasserstellen in Sandsteinausführung konnten im Mai 2001 ihrer Bestimmung übergeben werden.

Mit der Vorhaltung neuer Bestattungsformen und der Anlage eines Urnenstelenfeldes im Jahr 2012 wird der sich im Wandel befindlichen Bestattungskultur Rechnung getragen. Mit der Anlegung von zwei einfühlsam gestalteten und ausgestatteten Trauerräumen in der Friedhofshalle ist eine würdevolle Abschiednahme möglich.

(*aus „Flur- und Straßennamen von Herxheim und Hayna“ von Egon Ehmer)